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Beispiel:

Multi-Client Studien zu „aut-idem“ und „Importarzneimitteln“

  • Ausgangslage: Ärzte, Apotheker und Hersteller sind von der aut-idem bzw. Rabatt-Regelung sowie der
    Importquoten-Regelung unterschiedlich betroffen - Vorstellungen und tatsächliches Verhalten klaffen weit
    auseinander


  • Ziele der Studien, die im Vorfeld des Inkrafttretens der Neuregelungen durchgeführt wurden:
    • Analyse des durch die neuen Regelungen zu erwartenden (gegebenenfalls regional/ KV unterschiedlichen) Bewusstseinswandels (innere Einstellung) bei Arzt und Apothekern
    • Analyse des zu erwartenden Verordnungs-/ Abgabeverhalten bei Ärzten und Apothekern in Abhängigkeit von
      Indikation/ Patiententyp etc.
    • Analyse möglicher Interaktionen zwischen Arztpraxis und Apotheke
    • Analyse des zu erwartenden quantitativen Einflusses auf das Verordnungs-/ Abgabeverhaltens für die Produkte der Auftraggeber
      der Studie
    • Erarbeiten möglicher, von Arzt und Apotheker empfohlener/ gewünschter Reaktionen der Hersteller
  • Methoden(mix)
    • qualitative Tiefeninterviews zwecks „Verstehens“ von Einstellungen und voraussichtlichem Verhalten von Ärzten, Apothekern und Verbänden (z.B. Kassen, KV)
    • Focus-Gruppen (Arztgruppe / Apothekengruppe / gemischte Gruppe aus Ärzten und Apothekern) unter direkter Beteiligung der auftraggebenden Pharmafirmen
    • quantitative online Befragungen in mehreren Wellen zur Untersuchung des Umgangs mit den Neuregelungen allgemein und bezogen auf konkrete Präparate exklusiv an einer größeren Strichprobe von Ärzten und Apothekern
  • Übrigens: Vor Inkrafttreten der Neuregelungen wurden die Prognosen der Studie teilweise „ungläubig“ aufgenommen - nach Inkrafttreten der Neuregelungen dann aber durch die Wirklichkeit mehr als bestätigt („Punktlandung“)